ISO - die Beeinflussung durch ASA und Din

ISO, ASA, und Din detalierter erklärt

Durch die Internationale Organisation für Normung werden zwei Vorgängernormungen (ASA und DIN) für die Lichtempfindlichkeit zusammengeführt (Standard ISO 5800, 1987). Die ASA legt eine Reihe 50,100,200,400 usw. für je eine Blende Unterschied fest, die DIN je 3º pro Blende mit 15º,18º, 21º,24º,27º mit jeweils einer Verdoppelung der Empfindlichkeit, wobei 100 ASA = 21º DIN entsprechen. In der ISO-Schreibweise wird "ISO 100/21º" geschrieben, in der Umgangssprache "ISO 100".
 
Selbst bei den modernsten Digitalkameras merkt man noch den starken Einfluss der DIN, da die Belichtungskorrektur in 1/3 Schritten (= 1º DIN) angeboten wird. (Das würde in der ASA-Norm bei jeder Blendenstufe eine andere Zahl ergeben.)
 
Interessanterweise simulieren moderne Sensoren die Eigenschaften der Vorläuferfilme so gut, dass sie sogar die negativen Eigenschaften weitertragen.
 
Während ein ISO 800 Film "grobkörnig" war, ist ein Sensor bei ISO 800 (meistens) "rauschfreudig". Über das Kontrastverhalten von Kleinbildfilmen in Abhängigkeit von der Lichtempfindlichkeit wurden Romane geschrieben, bei den Digitalsensoren kann man kaum Unterlagen finden (steile und flache Gradationskurven). Ich wage aber die Behauptung, dass auch Sensoren bei höherer Empfindlichkeit weicher zeichnen, und das insbesondere in den Farben. Hochwertige Sensoren zeigen Details in Schatten und Lichtern, verfügen über einen hohen Dynamikbereich.
 
Folgerungen für die praktische Anwendung bei Digitalsensoren:
 
Je höher die Empfindlichkeit eingestellt ist, desto mehr neigt der Sensor zum Rauschen. Für Ausdrucke 10x15 cm kann man sorglos auch etwas mutiger sein. (Bis ISO 800). Bei Lichtmangel, starkem Tele, und rasch bewegten Objekten bleibt oft nur der Weg zu hohen ISO-Werten.
 
Alle Kameras verfügen über eine Automatikfunktion für die ISO-Wahl, manche über die Möglichkeit die Auto-Empfindlichkeit nach oben zu deckeln. z.B. Auto ISO 400 lässt die Werte von Anfang bis maximal 400 zu. Auch kleine Sensoren bieten recht gute Ergebnisse bis ISO 400. Bei Benutzung großer Brennweiten (Tele) kann man die Verwacklungsgefahr durch Anheben der Empfindlichkeit und Verkürzung der Belichtungszeit eindämmen.
 
Für Blitzaufnahmen wird oft ISO 200 empfohlen, da mit dieser Empfindlichkeit auch das Umgebungslicht eingefangen werden kann. Die Maximalangaben der Hersteller bei den ISO-werten sind oft großzügig. [F.M.]
 

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