Fotobegriffe mit B wie z.B. Bajonettanschluss
folgende Begriffe werden erklärt:
Backup,
Bajonettanschluss,
Banding,
Batch,
Bayerfilter,
B-Einstellung,
Belichtung,
Belichtungsart,
Belichtungskorrektur,
Belichtungsmesser,
Belichtungsmessung,
Belichtungsmesswert-Speicher,
Belichtungsreihe,
Belichtungsspielraum,
Belichtungszeit,
Beschichtung,
Beugung,
Bifocallinse,
Bildauflösung,
Bildbearbeitungsprogramme,
Bildfeldwölbung,
Bildformat,
Bildkompression,
Bildpunkte,
Bildstabilisator,
Bildwandler,
Bildwinkel,
BIOS,
Bit,
Bitmap,
Blaufilter,
Blende,
Blendenbereich,
Blitz-AF,
Blitzleitzahl,
Blitzschuh,
Blitzspannung,
Blooming,
Bluebox,
Blurred,
BMP,
Bracketing,
Brennweite,
Buffer,
Bug,
Bulb,
Byte,
Backup
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Backup steht für Datensicherung. Der Datenbestand, wie zum Beispiel von vielen Fotodateien, wird auf einem externen Medium (Festplatte, Streamer) gesichert. Dies erledigen spezielle Backup-Programme. Ist ein Datenverlust oder die Zerstörung eines Datenbestands passiert, so kann man mit Hilfe der Sicherungskopie die vorher gesicherten Daten wieder zurückschreiben (Restore).
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Bajonettanschluss - Bajonettverschluss
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Beim Bajonettanschluss reicht eine Viertelumdrehung, um ein Wechselobjektiv an der Kamera zu befestigen oder zu lösen. Der Bajonettanschluss löste das Schraubgewinde (vor allem das M42-Gewinde) ab, das bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts genutzt wurde.
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Banding
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Banding - Hauptsächlich im Bereich dunkler Bildpartien entstehen bei hoher Empfindlichkeit streifenförmige Geisterschatten. [F.M.]
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Batch
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Batch - Engl. für "Stapel". Batch ist ein Ausdruck aus der Computertechnik und wird benutzt für die Arbeit mit Stapelverarbeitungsdateien.So ein Batchprogramm ist ein kleines Programm, das eine Reihe von Arbeitschritten/Befehlen automatisch abarbeitet. In Photoshop lassen sich damit z.B. große Mengen von Fotos umbenennen, umwandeln, verkleinern usw., ohne dass man den jeweiligen Arbeitschritt bei jedem einzelnen Digitalbild erneut ausführen muss.
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Bayerfilter
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Bayerfilter - Über die Pixel von Sensoren liegt je ein Farbfilter, abwechselnd rot, blau und grün wie ein Mosaik. Die überwiegende Zahl der Filter ist grün. Durch Farbinterpolation werden die Werte für Mischfarben ermittelt. [F.M.]
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B-Einstellung
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B-Einstellung - Bei der Belichtungszeit kann bei vielen Fotoapparaten eine beliebig lange Verschlußzeit gewählt werden. Die Abkürzung entstammt aus früherer Zeit - für das künstliche Licht einer Birne (Bulb) benötigte man eine lange Verschlusszeit. Diese Langzeitbelichtung wird noch immer, unabhängig vom Blitz, für Langzeitaufnahmen eingesetzt. Bei den Digitalkameras ist die höchstmögliche Zeit doch begrenzt, da Sensoren während der Offenzeit stark zur Erwärmung neigen. Bei vielen preisgünstigen Modellen ist die Längste Belichtungszeit stark eingeschränkt. (ca 2-4sec) [F.M.]
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Belichtung
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Belichtung - Durch die Auswahl von Blende und Verschlusszeit wird die lichtempfindliche Schicht dem einfallenden Lichtstrahlen ausgesetzt. (Filmmaterial oder Sensor). Moderne einfachere Kameras lassen nur die Automatik aufgrund der Belichtungsautomatik arbeiten, etwas anwenderfreundlichere Kameras lassen viele Eingriffe in die Belichtung zu. Die Belichtungskorrektur ist aber auch bei einfachen Kameras möglich. [F.M.]
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Belichtungsart
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Belichtungsart - Je nach Ausführung der Kamera, kann zwischen mehreren Belichtungsarten gewählt werden. Bei der automatischen Belichtung übernimmt die Automatik die notwendigen Kameraeinstellungen. Eingriffe in die Automatik sind nur sehr beschränkt möglich. Bei den folgenden Belichtungsarten spielt die Entscheidung des Anwenders eine immer größere Rolle: Programmautomatik (P), Verschlusspriorität (S), Blendenpriorität (A), Manuell (M). Die Szenenmodi sind eine Besonderheit. Einerseits wählt der Anwender eine Szene vor, andererseits wird der Rest von der Kameraautomatik erledigt. [F.M.]
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Belichtungskorrektur
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Belichtungskorrektur - Der vom Belichtungsmesser ermittelte Wert ist nur unter optimalen Voraussetzungen der "richtige" Wert, denn kein Motiv entspricht dem Lichtwert einer mittelgrauen Karte. Der Anwender entscheidet mittels der Belichtungskorrektur, ob für das Motiv eine veränderte Belichtung gewählt werden soll. [F.M.]
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Belichtungsmesser
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Entweder ein eigenständiges Gerät (z.B. Handbelichtungsmesser) oder ein Teil einer Fotokamera (interner Belichtungsmesser). In der eingebauten oder externen Messzelle wird die Lichtintensität eines Motivs gemessen und in ein elektrisches bzw. elektronisches Signal umgewandelt. Diese Daten dienen danach zur Berechnung für die Belichtung. Die Lichtverhältnisse geben dann das richtige Verhältnis aus Belichtungszeit und Blendenöffnung in Abhängigkeit von der Empfindlichkeit des Films oder ISO - Einstellung vor.
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Belichtungsmessung
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Bei Fotokameras wird das einfallende Licht durch das Objektiv gemessen. Daraus wird eine optimale Belichtung mit dem richtigen Lichtwert berechnet.Das mittenbetonte Integralmessungsverfahren ermittelt die Helligkeit über die Fläche des gesamten Bildes. Hierbei werden die zentralen Bildbereiche stärker als die Bildränder berücksichtigt, in der Annahme, dass die wichtigen Motivelemente immer in der Mitte sind. Bei extremen Gegenlichtaufnahmen versagt die Messung jedoch häufig. Hier ist man auf eine Belichtungsreihe angewiesen.
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Belichtungsmesswert-Speicher
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Sind in einem Bilde stark unterschiedliche Lichtverhältnisse, lohnt die Speicherung des Lichtwertes eines bestimmten Ausschnittes. Man misst den genauen Wert für diesen Bereich nahe am Motiv, meist mit einem gedrückt zuhaltenden Button. Mit dem Kamerasucher nehmen Sie danach den gesamten Bildausschnitt wieder ins Visier. Die unterschiedlichen Lichtquellen fließen nun nicht mehr in die Belichtungsmessung ein.
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Belichtungsreihe
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Belichtungsreihe - Überbelichtete Digitalbilder neigen zum Ausfressen heller Bereiche, unterbelichtete saufen in den Schatten ab. In Grenzsituationen ist es sinnvoll mehrere Belichtungen durchzuführen, um im Nachhinein das optimal belichtete Bild auszuwählen. Für gewöhnlich werden drei Bilder in einer Abstufung von cirka 1/3 Blende aufgenommen, bei guten Kameras kann man Anzahl und Abstufung vorwählen (auto Bracketing). [F.M.]
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Belichtungsspielraum
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Belichtungsspielraum - Lichtempfindliche Medien können einen bestimmten Kontrastumfang verarbeiten. Digitalsensoren circa 8-11 Blenden. (d.h. Zwischen dem dunkelsten und dem hellsten Motivbereich könnten 9 Blenden Helligkeitsunterschied sein.) Bei Licht im Freien ist man aber mit einem wesentlich höherem "Kontrastumfang" konfrontiert. Nur ganz homogene Motive sind problemlos. (grünes Krokodil im grünen Nil ohne Landschaftsanteil) Ziel ist es, das Hauptmotiv richtig zu belichten. Damit vernachlässigt man die sehr dunklen und sehr hellen Bereiche des Hintergrundes. Der Belichtungsspielraum ist daher für gewöhnlich circa 1 Blende maximal. Liegt sehr kontrastreiches Licht (zB. Sommer Mittag) vor, ist der Spielraum sehr gering, bei sanftem (weichen) Licht etwas höher, wobei aber zu knapp belichtete Aufnahmen flau (kontrastarm) wirken. [F.M.]
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Belichtungszeit
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Belichtungszeit - englisch exposure time) ist neben der Blendenöffnung die variabelste Größe in der Belichtung von Fotos. Während der Belichtungszeit wird das Aufnahmematerial (Film, Fotopapier, CCD oder CMOS usw.) dem Licht ausgesetzt. Bei langer Belichtungszeit können Bewegungen des Motivs oder der Kamera zu Unschärfe führen, ungewollt oder gewollt (wie beim Mitziehen der Kamera). Optische Bildstabilisatoren in Objektiven können verwacklungsfreie Aufnahmen mit längeren Belichtungszeiten ermöglichen. Zu lange Belichtungszeiten bis zu mehreren Sekunden können zu Bildfehlern in Gestalt von stärkerem Rauschen führen.
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Beschichtung (Objektive)
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Beschichtung - 1. Objektive weisen gegen Lichtreflexionen eine dünne Beschichtung auf.
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Beugung
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Beugung - Wird ein Lichtbündel durch eine enge Blende geführt, kommt es zu einer Beugung. Die Abweichung von der Geraden ist auch von der Wellenlänge der Lichtanteile abhängig. Grün ist langwelliger als blau, daher entstehen unterschiedliche Wellenmuster. Auf dem Sensor entsteht ein unscharfes Bild. Bei sehr kurzen Brennweiten (z.B. Minikameras) wirkt sich die Beugung sehr auffällig aus, da die benutzten Blenden sehr klein sind. Bei neueren Kleinkameras umgeht man dieses Problem, indem man statt der kleineren Blende ein Graufilter in den Strahlengang lenkt und damit ebenfalls eine Reduktion des einfallenden Lichts erreicht. [F.M.]
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Bifocallinse
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Spezielle Filterlinse für ein Kameraobjektiv. Diese Tricklinse ist so gearbeitet, dass ein Teil als Nahlinse und der andere Teil für den Unendlichkeitsbereich zur Verfügung steht. Mit ein wenig Einarbeitungzeit kann man Motive aufnehmen, die sowohl im Vordergrund als auch im Hintergrund scharf abgebildet sind. Sehr gut einsätzbar in der Landschaftsfotografie.
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Bildauflösung
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Bildauflösung - (optische Auflösung): Anzahl der tatsächlichen Pixel (Bildpunkte), aus denen ein Bild zusammengesetzt wird. Es gibt zwei Darstellungsmöglichkeiten: 1. Angabe der gesamten Anzahl der Bildpunkte in Megabyte (z. B. in der Digitalfotografie: Ein 3 Megabyte großes Bild oder ein 6,3 Mio. Pixel CCD-Chip). 2. Angaben werden pro Zeile (horizontal) und Spalte (vertikal) gemacht. (Beispiel: Bildschirmauflösung 800 x 600.) In beiden Fällen spricht man von der sog. absoluten Auflösung.
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Bildbearbeitungsprogramme
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Bildbearbeitungsprogramme - Softwareprogramme, die neben dem Betrachten von Bildern auch vielfältige Bearbeitungs- und Verwandlungsmöglichkeiten von Digitalfotos ermöglichen. Der Markt für diese Programme ist kaum noch überschaubar. Free- und Shareware-Programme liefern schon enorme Möglichkeiten. Aber das beste und kreativste Bildbearbeitungsprogramm bleibt Adobe PhotoShop. Allerdings ist die Einarbeitung in Photoshop nicht ganz trivial.
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Bildfeldwölbung
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Bildfeldwölbung - Bildfeldwölbung - Bei einer Digitalkamera ist der Sensor plan, und es besteht die Absicht ein Abbild auf dieser ebenen Fläche zu erzeugen. Bei diesem Fehler wird aber ein durchgehend scharfes Bild auf einer Schalenfläche erzeugt. Für einen planen Sensor bedeutet dieser Umstand, dass nur in der Mitte des Sensors ein scharfes Bild wiedergegeben wird. Für Spezialkameras oder Scanner, die auf relativ großen Ebenen gleich scharf abbilden müssen, werden Planfeldoptiken verwendet. [F.M.]
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Bildformat
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Bildformate unterscheiden sich in ihrer Auswirkung auf Qualität und Dateigröße der Bilddatei. Das häufigste Bildformat (auch Dateiformat genannt) in der Digitalfotografie ist zum Beispiel das JPEG-Format. Es gibt aber auch das Gif- oder Tiff-Format die sich in der Art der Komprimierung und der Farbtiefe stark unterscheiden. Das Photoshop Bildformat "psd" kann unter anderem Ebenen und Alpha-Kanäle als Information mitspeichern.
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Bildkompression
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Bildkompression ist ein Verfahren zur platzsparenden Speicherung von Digitalfotos. Daten werden komprimiert, meist hat die Bildkompression allerdings eine mehr oder weniger starke Verschlechterung der Bildqualität zur Folge.
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Bildpunkte (Digitalkamera)
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Bildpunkte (Digitalkamera) - Die Anzahl der Bildpunkte einer digitalen Kamera gibt an, in wie viele einzelne Bildinformationen sie eine Aufnahme aufteilt. Je mehr Bildpunkte verfügbar sind, desto mehr Details können abgebildet werden und desto schärfer wirkt das Bild. Die Angabe der Bildpunkte erfolgt oft in Megapixeln.
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Bildstabilisator
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Bildstabilisator - ist eine optische und eine elektronische Technologie (im Objektiv oder in der Kamera), die Vibrationsbewegungen zu korrigieren vermag. Mit Hilfe des Bildstabilisators kann Unschärfe verhindert werden, indem das Verwackeln ausgeglichen wird.
mehr dazu auf der Detailseite...
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Bildwandler
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Bildwandler - Modul, das eine Analog-Digital-Wandlung (z. B.in Digitalkameras) oder Digital-Analog-Wandlung (z. B. bei der Ausbelichtung auf Druckplatten) durchführt. Bei der Digitalkamera besteht der Bildwandler meist aus Millionen lichtempfindlicher Halbleiter, die das Bild, das durch das Objektiv einfällt, in elektrische Ladung umwandelt (Technologien wie CCD und CMOS ). Dieses kann dann auf der Chipkarte der Kamera gespeichert werden.
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Bildwinkel
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Bildwinkel - Je nach Objektivbrennweite wird ein engerer oder weiterer Winkel erfasst und auf dem Sensor abgebildet. Für das Kleinbildformat (24x36mm) ergibt ein 50mm Objektiv einen Bildwinkel der zirka dem Blick mit dem freiem Auge entspricht (etwa 50°). Unterhalb von 50mm Brennweite spricht man von einem Weitwinkel (60° - 180°), über 50mm hat man ein Teleobjektiv mit einem Bildwinkel bis unter 30°. Digitalsensoren sind meistens kleiner, als 24x36 mm und es ergibt sich schon z.B. bei 7mm Brennweite der gleiche Bildwinkel wie bei einem 50mm Objektiv. Durch die kurze Brennweite können Objektive für Digitalkameras bei gleichem Bildwinkel viel "kürzer" gebaut werden. Beim Four Thirds Format ergibt ein 25mm Objektiv den gleichen Bildwinkel, wie ein 50mm Objektiv für ein Kleinbildformat. Bei Teleobjektiven unter 50° entsteht zusätzlich der optische Eindruck, dass weiter entfernte Objekte näher beieinander erscheinen und die Tiefenschärfe geringer ist. Für einen großen Bildwinkel ergibt sich eine größere Tiefenschärfe und eine Verlängerung des Abstandes nahe beeinanderliegender Objekte. [F.M.]
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BIOS - basic input output system
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BIOS - (Abk. für engl. basic input output system). Grundprogramm des Betriebssystems von PCs, das früher die Schnittstelle von Hard- und Software darstellte. Findet jetzt jedoch nur noch beim Booten des Computers Verwendung. Das BIOS - Programm ist in einem nicht flüchtigen Speicher (Flash-Speicher, ROM, EPROM) gespeichert, der sich auf dem Motherboard des PCs befindet.
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Bit - Binary Digit
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Bit - Kürzel für Binary Digit. Ein Bit ist die kleinste Informationseinheit eines Computers. Es kann den Wert 0 oder 1 annehmen. Der Wert 0 steht für "nein", "gelöscht" oder "aus", die 1 für "ja", "gesetzt" oder "ein". Als Beispiel für die zwei Zustände dient ein Lichtschalter, der nur jeweils eine Stellung einnehmen kann, EIN oder AUS. In der Computerwelt werden 8 Bit zu einem Byte, der nächst größeren Dateneinheit zusammengefasst.
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Bitmap
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Das Bitmap ist ein Dateiformat zur Speicherung von Bildern. Beschreibt die Anordnung von Bildpunkten in Zeilen und Spalten. Bitmaps können in schwarz-weiß (Bildpunkte entweder schwarz oder weiß) erstellt werden, Graustufen-Bitmaps teilen jedem Punkt einen Grauwert zu. Bei Farbbildern werden pro Punkt die Helligkeitswerte der drei (RGB) oder vier (CMYK) Grundfarben gespeichert.
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Blaufilter
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Blaufilter vor dem Kameraobjektiv können für mehrere Zwecke verwendet werden. Ihr Einsatz erfolgt meist zur Korrektur der Farbtemperatur, bei Kunstlicht oder Halogenlicht. Diese Lichtquellen rufen Orangetöne hervor, die das Blau des Filters schwächt. Arbeitet man mit einem Blitzlicht, sollte auf den Blaufilter verzichtet werden. Sonnenauf- oder untergang haben ein starkes Spektrum an orangen Tönen, setzt man hier den Filter ein, erhält man ein natürlicheres Gleichgewicht der Farben.
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Blende
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Die Blende verringert den Querschnitt des Strahlengangs durch das Objektiv und steuert damit (gemeinsam mit der Belichtungszeit) die einfallende Lichtmenge. Öffnen und Schließen der Blende um einen Wert verdoppelt bzw. halbiert jeweils die einfallende Lichtmenge. Die Wahl der Blende beeinflusst auch die Schärfentiefe: Durch Öffnen der Blende werden nur Objekte innerhalb einer engen Zone scharf abgebildet, was davor oder dahinter liegt wird unscharf; somit ist das Objekt gut vom Hintergrund isoliert. Bei weit geschlossener Blende werden Vorder- und Hintergrund scharf abgebildet.
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Blendenbereich
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Blendenbereich - Je nach Bauart verfügt ein Kamera-Objektiv über die Möglichkeit mit Hilfe der Blende den Lichtdurchlass enger oder weiter zustellen. Der gesamte Umfang von der kleinsten bis zur größten Blenden-Einstellungen ist der Blendenbereich. Je höher die Brennweite einer Optik ist, desto enger ist dieser Bereich. Lässt sich die Blende sehr weit öffnen, spricht man von einem lichtstarken Objektiv, beim Schließen der Blende entsteht für sehr kleine Blendenöffnungen das Problem sichtbarer Lichtbeugung an der Blendenöffnung.
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Blitz-AF
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Blitz-AF - Durch einen Vorblitz wird sowohl die Blitzintensität, als auch der Focus (AF) der Kamera optimal eingestellt und gespeichert. Bei der nächsten Auslösung werden diese Werte verwendet. In diesem Fall ersetzt der Blitz das bei den einfacheren Kameras übliche AF-Hilfslicht. [F.M.]
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Blitzleitzahl
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Die Blitzleitzahl gibt die Leistung bzw. maximale Lichtabgabe eines Blitzlichtgerätes an. Die Blitzleitzahl wird Standard mäßig für eine Lichtempfindlichkeitseinstellung von ISO 100 und einer Objektiv-Brennweite von 50 mm angegeben. Mit Hilfe der Leitzahl lässt sich die einzustellende Kamerablende für eine bestimmte Motiventfernung errechnen. Kompaktblitzgeräte besitzen oft eine Blitleitzahl von 20-48 und Stabblitzgeräte von 45-60. Mit der Formel: Leitzahl (LZ) = Blende x Entfernung lässt sich errechnen wie groß die Blitzleitzahl für die unterschiedlichsten Weiten sein muss.
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Blitzschuh
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Der Blitzschuh ist eine mechanische Vorrichtung an einer Kamera oder Kameraschiene zum Befestigen eines zusätzlichen externen Blitzlichtgerätes. Meist besteht der Blitzschuh aus zwei Schienen mit normalerweise mindestens einen Mittenkontakt zur elektrischen Kommunikation zwischen Fotoapparat und Blitzlichtgerät. Der Blitz wird unter die Schienen eingeschoben. Über eine Verriegelungsvorrichtung (meist kleine Feststellschraube) wird das Blitzlichtgerät fest an den Blitzschuh gebunden, sodass der Blitz nicht von der Kamera rutschen kann.
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Blitzspannung
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Blitzspannung - Bei Kameras mit Blitzschuh muß man beachten, daß die maximale Blitzspannung bei externen Blitzen nicht überschritten wird, da es zur Schädigung der Kameraelektronik kommen kann. Vor allem ältere Automatikblitze weisen eine sehr hohe Spannung auf. (z.B. Agfa 230V). Neue Blitzgeräte arbeiten oft mit 4-6V. Z.B. erlaubt Canon für die Spiegelreflexmodelle max. 6V. Messung: Bei eingeschaltetem Blitzgerät die anliegende Spannung (Gleichstrom, ohne Kamera!) an den Steckschuhpolen vorsichtig messen. (Mitte + Seite innen) [F.M.]
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Blooming
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Blooming - Engl. für "blühen": Werden sehr helle oder stark reflektierende Motive fotografiert, kann durch zu starken Lichteinfall auf einigen Pixeln des CCDs eine zu hohe Ladung entstehen. Diese Überladung springt auch auf benachbarte Pixel über. Weiße Flächen entstehen, und die Detailzeichnung im Bild geht verloren. Blooming kann durch entsprechende Hardware verringert werden.
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Bluebox
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Bluebox man kennt es von der Fernsehtechnik her. Es ist ein bekanntes Verfahren, bei dem z. B. eine Schauspielerin vor einer blauen Wand steht, die dann durch einen technischen Trick einen anderen Hintergrund bekommt. So kann die Schauspielerin beispielweise mitten in der Antarktis stehen.
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Blurred /Blurring
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Blurred /Blurring - Verwischt / verschwommen / verwackelt / unscharf : im deutschen Sprachgebrauch wird zwischen diesen Begriffen in der Fotografie sehr genau unterschieden. In englischen Texten wird nicht so genau unterschieden. [F.M.]
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BMP ein Bitmap-Format
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Das BMP ist ein Bitmap-Speicherformat für Rastergrafiken für Microsoft Windows und OS/2. Ermöglicht verlustfreies Speichern von Grafikdaten. Standardformat unter Windows, das sehr einfach aufgebaut ist und daher kaum Probleme beim Einlesen und Speichern verursacht. Nachteilig ist der große Speicherbedarf, den bmp - Daten haben.
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Bracketing (Belichtungsreihe)
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Bracketing - Das Aufnehmen eines Motivs mit unterschiedlicher Belichtung. Dazu werden mehrere Aufnahmen als Belichtungsreihe erstellt, meistens in + 1/3; +/- 0 und - 1/3 Belichtungsstufen. Bei einigen Modellen kann der Belichtungsabstand vorgewählt werden.
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Brennweite
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Die Brennweite gibt die Entfernung zwischen einem Kameraobjektiv und seinem Brennpunkt an. Je stärker das Objektiv vergrößert, desto länger ist die Brennweite und desto kleiner der Bildwinkel. Die Normalbrennweite entspricht dem menschlichen Auge. Tele- und Weitwinkelbrennweiten verringern bzw. vergrößern den Bildwinkel. Da die Angaben der Brennweite sind von Bilddiagonale und Bildwandler abhängig und werden bei Digitalkameras z.B. in sogenannten kleinbildäquivalenten Brennweiten angegeben.
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Buffer
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Buffer - Ist ein Zwischenspeicher der Daten speichert, bis die folgende Verarbeitung der Daten möglich ist. Der Informationsinhalt eines Sensors kann schnell ausgelesen werden, die Verarbeitung und Speicherung auf der Speicherkarte benötigt aber eine längere Zeit – die Daten werden aus dem Buffer langsam ausgelesen, verarbeitet und gespeichert. [F.M.]
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Bug
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Fehler in einem Softwareprogramm oder einer Hardwaresteuerung. Der Name Bug (engl. Wanze, Käfer) läßt sich auf einen durch ein Insekt verursachten Fehler in einer Rechenmaschine zurückführen. Hat man einen Bug in einem Computerprogramm (z.B. Browser) kann dies als Sicherheitsloch für Angriffe von Hackern benutzt werden. Viele Bildbearbeitungsprogramme, die ausgeliefert werden, haben anfangs noch kleinere Bugs. Die Hersteller entwickeln meist später ein fehlerbereinigtes Update, das man dann "Bugfix" nennt.
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Bulb
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Bulb - ist ein Begriff aus dem Langzeit-Belichtungsmodus. Im Bulb-Modus wird der Verschluss solange nicht geschlossen, wie der Finger oder eine Fernbedienungs-Einstellung den Auslöser niederdrückt. Damit sind Belichtungszeiten von mehreren Sekunden, Minuten oder sogar Stunden, möglich. Das englische Wort für "Glühbirne" ist "Bulb". Früher als es noch keine Blitzlichtsynchronisation gab, wurde der Glühbirnen-Blitz bei geöffnetem Verschluss/Vorhang gezündet. So wurde Bulb als Kurzbegriff für die Langzeitbelichtung übernommen.
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Byte
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Byte englisches Kürzel für "binary table" oder "binary term" (= binäres Wort). Ein Byte besteht aus 8 Bits (also 8 "Ja-oder Nein"-Informationen) und erlaubt 256 (d.h. 2 hoch 8) verschiedene Zuständen zu speichern. Bytes dienen der Codierung von Informationen. Beispielsweise wird ein ASCII-Zeichen in einem Byte gespeichert. 1.024 Bytes entsprechen genau einem Kilobyte.
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Achtung - Aus aktuellem Anlass!
Die Texte unterliegen dem
Urheberrecht und dürfen
nicht kopiert werden
!!!Wer sich nicht an die Bedingungen in unseren
Copyright-Hinweisen hält, bekommt Ärger von unserem
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Folgende Begriffe sind offen und müssen noch beschrieben werden:
Balgen, Balgengerät, Barytpapier, Batterie, Batteriefach, Bedeckt, Beleuchtung, Beleuchtungskontrast, Beleuchtungsstärke, Belichtungsautomatik, Belichtungsreihenautomatik, Belichtungssteuerung, Belichtungsumfang, Beschneiden, Betrachtungswinkel, Beugungsunschärfe, Bewegung, Bewölkt, Bildausschnitt, Bildebene, Bildfeld, Bildgestaltung, Bildgröße, Bildkapazität, Bildkomposition, Bildkreis, Bildmanipulationen, Bildrechte, Bildschirm, Bildseitig, Bildübertragung, Bildverarbeitung, Bildvergrößerung, Bildweite, Binär, Blaue Stunde, Bleichbad, Blendenautomatik, Blendendifferenz, Blendeneinstellung, Blendenfleck, Blendenlamellen, Blendenöffnung, Blendenring, Blendenstufe, Blendenvorwahl, Blendenwert, Blendenzahl, Blickfeld, Blickwinkel, Blitzbelichtungsmesser, Blitzfolgezeit, Blitzlichtfotografie, Blitzgerät, Blitzkabel, Blitzleitzahl, Blitzlicht, Blitzreflektor, Blitzröhre, Blitzsynchronisation, Blitzsynchronzeit, Bodenplatte, Bokeh, Boxkamera, Brechkraft, Brechungsindex, Brennweitenbereich und Bridge-Kamera
© online seit dem 22. März 2010